© Abtei Königsmünster

Abtei Königsmünster

Meschede

„Christus, dem wahren König“

Unter diesem Leitspruch leben in der Abtei Königsmünster Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt. Vor 1500 Jahren verfasst, gibt sie auch heute noch Orientierung und Rahmen für ein Leben als Christ. Ora et labora - so wird diese Mönchsregel kurz gefasst und drückt damit aus, dass die Arbeit und die Sorge um den Lebensunterhalt für die Benediktiner ebenso wichtig sind wie das Gebet.

1928 kamen die ersten Mönche der Benediktinerkongregation von St. Ottilien nach Meschede. Sie übernahmen die städtische Rektoratsschule. Bald schon begannen sie, das Kloster auf dem heutigen Klosterberg zu bauen. Als dann 1941 die Nationalsozialisten die Mönche vertrieben und das Kloster auflösten, stand gerade der 1934 eingeweihte heutige Klosterbau.

Als die Brüder nach dem Krieg wieder zurückkehrten, setzten sie den Schuldienst fort, bauten das Gymnasium auf und nahmen die Arbeit in den Handwerksbetrieben und in der Landwirtschaft wieder auf. 1956 wurde das Kloster zur Abtei erhoben und 25 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die neu errichtete Abteikirche am 1. September 1964 als Friedenskirche Christus dem Friedenskönig geweiht.

In den folgenden Jahren dienten weitere Bauten dem Wachstum der Gemeinschaft (1987 Erweiterung Klosterbau) und der zunehmenden Zahl von Gästen: So wurde 1981 die OASE, ein Haus der Besinnung und Begegnung, eröffnet und 2001 das „Haus der Stille“ eingeweiht.

Heute leben 52 Mönche im Alter von 24 bis 92 Jahren in der Abtei. Arbeitsfelder sind z. B. die Schmiede, Tischlerei, Töpferei – aber auch die Weberei, in der vor allem hochwertige Messgewänder hergestellt werden.

Bei all dem ist die Abteikirche der Mittelpunkt unseres Klosters. Immer wieder wird der Tag durch Zeiten des Gotteslobes unterbrochen und wir kommen dazu in der Kirche zusammen.

Auf der anderen Seite der Kirche befindet sich das Gymnasium und etwas unterhalb das Abteiforum mit den Lebensmittelbetrieben (Küche, Metzgerei, Bäckerei, Käserei). Dort lädt die Abteigaststätte gemäß der benediktinischen Gastfreundschaft zum Verweilen bei klösterlich produzierten Speisen ein.